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Der medizinische Blutegel und seine Wirkung

Egel kommt aus dem Griechischen und heißt "kleine Schlange".

Blutegeltherapie

Geschichte

Die Blutegeltherapie ist schon sehr alt. Fast alle primitiven Völker benutzten und benutzen sie. Erstmals schriftlich erwähnt mit den entsprechenden Beschwerdebildern wurde sie in Indien, in den Schriften des Ayurveda.
Auch Hippokrates und Galen haben die Heilkräfte des Blutegels gepriesen. Hildegard von Bingen schätzte den Blutegel so sehr, dass er bald zum Universalheilmittel für arme Leute hochstilisiert wurde.
Ein sanfter Blutsauger, der jetzt wieder sein Comeback erlebt.

Was passiert während der Blutegelbehandlung

Mit ihren 80 Kalkzähnchen bohren Blutegel vorsichtig ein Blutgefäß an und sorgen mit dem Thrombinhemmer Hirudin, einem histaminartigen Wirkstoff, für einen besseren und längeren Blutfluß. Blutegel sondern noch weitere Substanzen ab, darunter entzündungshemmende Stoffe und Calin, mit dem die Wunde durch Nachbluten gereinigt wird. Hirudin wird längst auch gentechnisch hergestellt. Trotzdem kann es den Blutegel nicht ersetzen, denn erst das Zusammenwirken all seiner Substanzen führt zu den bekannten Therapieerfolgen.
Vorbei ist die Zeit, als man die letzten artgeschützten Blutegel in blitzsauberen Gewässern suchen musste. Heute werden die prallen Würmer gezüchtet, um jegliche Infektionsübertragung zu vermeiden.

Beispiele für Anwendungen von Blutegeln

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie man Blutegel einsetzen kann, nicht nur beim erwachsenen Menschen, sondern z.B. auch bei Kindern oder Tieren. Oftmals ist nur eine einzige Sitzung nötig. Die Behandlung wirkt über Wochen und Monate im Körper nach und kann Beschwerden komplett verschwinden lassen.

gerinnungshemmend

bei Thrombosen, Ablagerungen in den Gefäßen, Schlaganfall, Herzinfarkt, Bluthochdruck

verbesserte Durchblutung

bei muskulären Verspannungen, schmerzhafter Arthrose, Krampfadern

entzündungshemmend

bei Thrombophlebitis, Abszessen, Nagelbettentzündung, Hauterkrankungen

bei Durchblutungsstörungen

z.B. bei Diabetes mellitus, infektiöse und schlecht heilende Wunden, etc.

schmerzstillend

bei Rheuma, Nervenschmerzen, Polyneuropathien, Wirbelsäulenbeschwerden, Zerrungen,

Verstauchungen, oder Narbenbeschwerden

organisch

bei Lymphstau, Regelschmerzen, Schilddrüsenunterfunktion, etc.

im Kopfbereich

bei Migräne, Ohrentzündung, Tinnitus oder Depressionen

Die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit

wird erhöht, der Alterungsprozess verlangsamt, das Immunsystem stabilisiert und die    
Blutbildung angeregt.